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Fahrt nach Schweden
Heute standen wir so gegen 8:30 auf, und 9:30 Uhr waren wir schon am Abfahren. 537 DKR für Zeltplatz 3 Nächte.
Die Brücke über den großen Belt nach Schweden war teurer als gedacht - 39 Euro. Ein imposantes Bauwerk - lässt sich gar nicht so recht abschätzen, welche Leistung dahinter steckt.
10:50 Uhr hatten wir uns vom Navigationsgerät verführen lassen, in Svälov einen Geldautomaten zu suchen - der war allerdings schon längst abgebaut. Na ja - dann auf zum nächsten - immerhin brauchten wir jetzt schwedisches Geld. Weiter gings bis Ekeby, und hier gabs eine richtige Bank mit Bankautomat (2000 SKR abgehoben). In der Kaufhalle in der Nähe setzten wir gleich ein mal etwas davon um.
Dann wurde es abenteuerlich. Ich war schon über 500 km mit Gas gefahren, eigentlich schon weit überm Limit. Das Navigationsgerät zeigte in der Nähe von Ekeby eine der in Schweden äußerst dünn gesäten Gastankstellen und wir ließen uns hinleiten. Eine Abfahrt war wirklich mit einem großen Schild zur Gastankstelle versehen, nur wo das Gerät die Tankstelle zeigte, war nix. Wir fuhren auf gut Glück einfach weiter auf der Schotterpiste, und mir war unerklärlich, wie in dieser Gegend eine Tankstelle sein könnte. Schließlich, wir hatten schon fast aufgegeben und wollten umdrehen, gabs in einem Pferdehof wieder ein Hinweisschild, und wir waren gerade so dran, dass wir noch eine halbe Stunde warten mussten und erst einmal Mittag essen konnten. 13:00 Uhr kam auch wirklich eine junge Frau aus dem Bauernhof und begann, den Container, in dem die Gastankstelle versteckt war, herzurichten. Sie erklärte auch gleich, es sein eigentlich nicht ihr Job, und sie rief dann auch dauernd ihren Mann an, um das Ganze technisch in den Griff zu bekommen. Irgendwie hatte sie wohl auch Angst, dass ihr das Zeug um die Ohren fliegt.
Jedenfalls bekamen wir, was wir wollten - für 270 SKR ca. 37 Liter Gas, bei 7,30 SKR/Liter. (www.aniolgasol.se, Mo-Fr 13-18, Sa 8-13, Tel. 0768-291525).

13:30 Uhr fuhren wir wieder los, von 15:30-16:30 Uhr machten wir noch eine Rast, 20:00 Uhr kamen wir in Falköping auf dem Mosseberg an. Es sind 12 Grad, echt kalt, und die Wolken sind noch ziemlich dick - aber es soll besser werden, so wie unterwegs - da hatten wir schon viel Sonnenschein.
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Ich saß noch lange im Aufenthaltsraum und bastelte am Laptop herum - es gibt hier kostenlos ganz ausgezeichnete Internetverbindung. Ich plante den morgigen Tag mit einer Radtour über die Pfadfunktion in GoogleEarth, und bereitete den Pfad dann auf fürs Navi.


Unterwegs kamen wir an einem uralten Steingrab vorbei - gegenüber gibts gleich noch eine Kirche mit Friedhof - der Ort wurde also über Jahrtausende ähnlich genutzt.



Probeliegen im Dienst der Wissenschaft - Heike wollte einfach mal sehen, wie das so war als alter Schwede in der Steinzeit.
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