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Bis 16 Uhr vertrieben wir uns die Zeit mit Einkäufen, Nudelsoßenexperimenten (Mojo-Soße in grün) und Waschmaschine anwerfen und all so etwas. Irgendwann muss auch jemand in unserem Appartement sauber gemacht haben. Für nächsten Mittwoch bestellten wir noch eine Ausfahrt mit dem Boot, um 6 Uhr, zum Sonnenaufgang.
Am Nachmittag startete dann unsere dritte Ausfahrt mit dem Oceano-Boot. Erst sah es so aus, als würde es nichts werden mit den Delphinen. Über eineinhalb Stunden fuhren wir aufs Meer hinaus, und außer ein paar Gelbschnabelsturmtauchern sahen wir nichts. Ganz plötzlich waren wir dann aber mittendrin. Eine ganze Menge Fleckendelphine und Rauhzahndelphine beschäftigten uns über 50 Minuten und zeigten alles, was sie so zeigen können. Ich lag mit Heike vorn auf dem Bug und hatte die beste Position. Hier war am meisten los, weil die Bugwelle zum Mitreiten einlädt. Diesmal kamen sie gleich in Viererformation, und bis zu 12 Delphine gleichzeitig quirlten vor uns herum.
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Ich winkte und hatte den Eindruck, dass das registriert wurde. Die guckten richtig hoch, und machten zum Teil seltsame Aktionen, wie bäuchlings nach oben schwimmen und dann mit der Schwanzflosse aufs Wasser schlagen. Das machte den Eindruck, als wolle er uns absichtlich vollspritzen. Jedenfalls war es eine Spitzen-Show, und das alles freiwillig von wilden und freien Tieren geboten.
Hier auch ein kurzes Video (das Flash-Plugin sollte im Browser installiert sein - das funktioniert dann ähnlich wie bei YouTube).
Auf dem Rückweg konnten wir noch kurz vor Valle Gran Rey auf den Felsen rote Krabben beobachten. Im Hafenbecken sahen wir einige riesige Rochen, darunter auch einen mit einer langen Stachel - vermutlich ein gefährlicher. Ein Junge trat ganz nah am Strand auf einen Seeigel: so ganz harmlos ist es nicht, hier zu baden.
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